Hafen


Im Jahre 1970 konnte der Zwischenahner Segelklub ein Gelände am Südostufer des Sees im Zwischenahner Ortsteil Kayhausen erwerben. In mühevoller Arbeit wurde das moorige Grundstück durch Sandaufspülung trockengelegt und danach entstanden mit sehr viel Eigenarbeit ein Klubhaus und der dazugehörige Hafen. 1973 war die Einweihung und seitdem haben die Segler des ZSK hier ihre sportliche Heimat.

Der in Eigenarbeit erbaute und unterhaltene Hafen, dessen Wasserfläche beim Land Niedersachsen gepachtet wurde, bietet im Wasser Platz für ca. 190 Segelboote. Zusätzlich stehen an Land Liegeplätze für kleinere Boote zur Verfügung. Die Liegeplätze werden nur an Mitglieder des Klubs vermietet. Mit ihrem Mietzins ermöglichen sie die Zahlung der Pacht und die kostenintensive Unterhaltung des Hafens. Zusätzlich muss jeder Bootseigner für das Recht auf Nutzung des Sees einen Obulus an die Gemeinde Zwischenahn abführen, die von den Seglern scherzhaft „Wellenabnutzungsgebühr“ genannt wird und dem Stadtsäckel jährlich etwa 4.500,- Euro zuführt.

Alle Liegeplatzinhaber in einem vorgegebenen Alter tragen darüber hinaus durch Pflichtarbeitsstunden zum Erhalt der Anlagen bei. Der Hafen ist voll ausgelastet, so dass es vorkommt, dass Antragsteller auf Mitgliedschaft im ZSK auf einer Warteliste geführt werden müssen. Dabei ist der Klub bemüht, solche Mitglieder zu gewinnen, die mit ihrem Boot die schon bestehenden Flotten im Klub beheimateter Typen, insbesondere auch Regattaklassen, verstärken. Bei den Bootsabmessungen ist die Grenze der Möglichkeiten in Hafen und See bei einer Breite von 2,50 m, einer Länge von 7,50 m und einem Tiefgang von 1,30 m erreicht.